Versteckte Wasserwelten.

Seien es kleine oder große Wasserflächen, Tümpel, Teiche, Fließe oder Seen, immer beleben Gewässer unser Landschaftsbild und bereichern es auf vielfältige Weise. Wo Wasser ist, entwickelt sich sogleich  reges Leben. Im Frühling und Sommer schmücken sich die Uferbereiche mit einem üppigen Pflanzenteppich. Frösche quaken, Insekten summen. Farbenprächtige Libellen jagen mit blitzenden Flügeln über das Wasser und ein vielstimmiges Vogelkonzert beginnt. Jedes kleine Wasserreservoir gleicht einer Oase. Angesichts des heutigen monotonen Landschaftbildes  müssen wir uns wieder des Wertes dieser Kleinode bewusst werden und es ist dringend notwendig, sich für ihre Erhaltung und Ausweitung  einzusetzen.

An der Lieps bei Neubrandenburg.

Im Haveleinzugsgebiet.

Erlenbruch als idealer Kranich-Brutplatz.

Havelquellgebiet bei Ankershagen.

Rauchschwalben lieben die Nähe zu Gewässern.

Oft ziehen sie in napfförmigen Lehmnestern unter Wasserstegen ihre Jungen auf.

Der Nachwuchs wird auch noch außerhalb des Nestes gefüttert.

Gerne sitzen Rauchschwalben auf Drähten und Leitungen.

Mönchsgrasmücken bewohnen das dichte Unterholz der Gewässerufer.

Bachstelzen leben am Wasser.

Stare suchen Gewässernähe. Große Schwärme übernachten oft in den Schilfgürteln.

Wo Wasser ist, gibt es saftige Wiesen. Dort finden Störche reichlich Nahrung.