Blühende Inseln im Grünen Meer.

Eine blühende Oase am Kummerower Schloß.

Bunte, naturnahe Wiesen, über denen farbenfrohe Schmetterlinge schweben, sind zu einem seltenen Anblick geworden.

Wie eine verheerende Sturmflut ist eine auf maximalen Profit ausgerichtete, hochtechnisierte, mit giftigen Spritzmitteln ausgerüstete Landwirtschaft über sie hergefallen.

Gezwungen durch die Gier immer riesiger werdender Städte wurden sie zu Ackerland oder öden Wirtschaftswiesen.

Bienen, Hüpfer, Käfer und Co. haben ohne Naturwiesen kaum eine Überlebenschance.

Löwenzahn färbt im Frühjahr Wiesen flächendeckend gelb. Sieht toll aus, Vielfalt wird aber verdrängt.

Leuchtende Rapsfelder beschwören Bilder einer heilen Welt. Nach Ende der Blütezeit aber hungern die Insektenvölker.

Nur bunte Vielfalt bietet ein unerschöpfliches Reservoir an Nahrung...

 ... für viele kleine Flieger und Krabbler

Selten gewordene Karthäuser-Nelken wachsen auf Magerrasenflächen und Heiden.

 Distelblüten sind Nahrungsquelle für zahlreiche Hummeln.

Malvenblüten sind ebenfalls ein Hummelparadies.

Ackerwitwenblumen findet man auf kalkhaltigen Wiesen und an Wegrändern noch häufig.

Der Natternkopf bildet oft große Bestände und ist ein Insekten Eldorado.

Das Erdeichel-Widderchen saugt gerne an Disteln.

Distelblüten haben immer Besuch.

Wie bunte Perlen...

… liegen die Blüteninseln...

… in grüner Unendlichkeit,...

… behaupten lebendige Natur.

Ackerwitwenblumen ziehen viele Kleinschmetterlinge und Käfer an.

Dickkopffalter fliegen noch häufig.

Margeriten und...

… Nachtkerzen sind bei Schwebfliegen begehrt. 

Wussten Sie, dass der Besatz und die Verteilung von Sonnenblumenkernen in jeder Blüte einem mathematischen Prinzip unterliegt, den Fibonacci-Zahlen? Damit in jedem Sonnenblumenkern der Goldene Schnitt einprogrammiert ist?