LSG Malliner Bachtal

Das "Malliner Wasser" ist die Lebensader der Aue.

Frühling in der Bachtal-Aue.

Mit der warmen Frühlingssonne erwacht in der Aue üppiges  Leben. 

Es gibt viele Arten von Weiden. Sie spielen in Naturheilverfahren und in der Mythologie eine Rolle. In der Bachtal-Aue wachsen sowohl die riesige Silberweiden als auch die kleineren Sal-Weiden. 

Die attraktiven Kätzchen-Blüten der Sal-Weide locken schon im März viele Bienen an.

Schwarzerlen- und Eschenbäume besiedeln den nassen Aueboden.

Im Frühling hämmert der Buntspecht schnelle Trommelwirbel durch die Aue.

Erlen blühen schon früher. Eschen treiben erst sehr spät im Frühjahr aus.

Buschwindröschen und Lerchensporn nutzen die Lichtfülle, färben die Aue bunt.

Seltene Leberblümchen erwachsen aus altem Laubboden.

Die Blüten des Lungenkrautes sind anfangs rot und werden später blau.

Singdrosseln verkünden mit lautstarkem Gesang den Aue-Frühling.

Die Bachstelze bezieht schon früh im März ihr Revier am Malliner Wasser.

Flügge Gebirgsstelzen kurz vor verlassen des Nestes.

Bach-, Schaf-Gebirgsstelze brüten im Bachtal.

Die Pachtlibellen des Malliner Wassers.

Dort wo ein Wehr den Bachlauf regelt, staut sich in einer Senke das Wasser und bildet einen kleinen Teich. Hier fließt der Bach träge bevor er dann wieder  reißend über Eiszeitsteine quirlt.

Seerosen bilden am Ausfluss einen kleinen Bestand.

Wasserläufer, Taumelkäfer und Libellen nutzen das ruhige Biotop.

Die gebänderte Prachtlibelle findet hier noch einen ungestörten Lebensraum, vermehrt sich in den Seerosen.

Für uns zählt die Prachtlibelle zu den schönsten Libellen. Ganz tief blau oder smaragdgrün strahlen sie mit dem Himmel um die Wette. Wenn sie taumelnd durch sonnengetränkte Ufersäume gaukeln,  gleichen sie blitzenden Götterfunken. 

Leben in der Aue des Malliner Bachtals.

Stockentenidylle am Malliner Bachufer.

Bei Hochwasser wäscht der Bach tiefe Kolke aus, in denen sich kleine Fische sammeln.

Der Eisvogel nutzt die ausgewaschenen Uferbereiche um lange Brutröhren in die Wurzelballen umgestürzter Weiden oder Erlen zu graben.

Erdkröten sind in der Bachtal-Aue zuhause.

Weinbergschnecken sind häufig in der Bach-Aue. Oft kann man  sie im Mai beim "Liebesspiel" beobachten.

Die gelbe Schwertlilie bildet größere Horste am Bachufer.

Die Kleine Wasserlinse bedeckt die Wasseroberfläche des Aue-Tümpels wie ein grüner Teppich.

Aue-Bäume des Malliner Bachtals.

Silberweiden säumen  die Ufer von Flüssen und Bächen. Sie wachsen bis zu 30 m hoch und können 200 Jahre alt werden. Sie bilden riesige Baumkronen aus. Diese imposante Silberweide wächst wie ein Wahrzeichen am Eingang des Malliner Bachtales.

Die Aue erwärmt sich im Frühjahr nur langsam. Esche, Erle, Ulme und Co treiben später aus, bieten dadurch Frühblühern viel Licht.